Zwischenzeit nehmen

Im Oktober 2012 fand nach drei Jahren zum zweiten Mal die Veranstaltung Zwischenzeit nehmen zum Thema Naturvielfalt in Vorarlberger Gemeinden statt.

Zwischenzeit nehmen 2012 bestand aus drei Workshops, die aktuelle Prozesse und Strategien in Vorarlberg mit dem Thema Biodiversität in Gemeinden verknüpfte. Auf einer vom Landeshauptmann Wallner geladenen Ehrungsveranstaltung für Naturvielfalt-Gemeinden fassten Workshop-Beobachter und Programmleiterin die Ergebnisse zusammen und zogen ein Resümee.

Die erste der drei Workshops stand unter dem Titel "Naturoasen - Visionen für den öffentlichen Raum". Anfang Oktober trafen sich im Alamannen-Museumsdorf in Mäder (Rheintal) rund 50 Interessierte aus 20 Gemeinden, um im Gespräch den Grundstein für innovative Projekte zu legen, beispielsweise ein Netz für Permakulturgärten in Vorarlberg, Gemeinschaftsgärten oder blühende Landschaften in Siedlungen.

Zum Thema "Kulturlandschaft | gestern - heute - morgen" diskutierten einen Tag später knapp 40 Walgauer aus 11 Gemeinden. Dabei ging es um die Entwicklung der noch vielfältigen und reich strukturierten Kulturlandschaft, die in einem ständig wachsenden Sieldungsraum immer stärker beansprucht wird. Ziel dieses Workshops war es, die Werte der Kulturlandschaft stärker in die regionalen räumlichen Entwicklungskonzepte mit einzubeziehen, die zur Zeit im Walgau erarbeitet werden.

Beim letzten Workshop "Faszination Naturvielfalt in Tourismusgemeinden", die mit rund 40 Interessierten aus Gemeinden, Tourismus und Naturschutz in Bizau (Bregenzerwald) stattfand, ging es um die neue Vorarlberger Tourismusstrategie 2020, die sich unter anderem dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben hat. Ziel dieses Workshops war es, Ideen und Anregungen gemeinsam zu diskutieren und konkrete Maßnahmen zur Wertschätzung und Erhaltung besonderer Biotope zu entwickeln.

Schon wie 2009 hat das Ökologie-Institut im Auftrag der Abteilung Umweltschutz das Veranstaltungsdesign und die Organisation für Zwischenzeit nehmen 2012 übernommen.

Folder Zwischenzeit nehmen in Naturvielfalt-Gemeinden